
Mein Schiff 1 Ausflugsboot Gesunken – 55 Passagiere Gerettet
Bei einem Ausflug von der Mein Schiff 1 ist am 9. November 2025 ein Katamaran in der Bucht von Samaná gesunken. Alle 55 Passagiere wurden innerhalb von etwa 30 Minuten gerettet. TUI Cruises untersucht den Vorfall gemeinsam mit dem lokalen Veranstalter und den Behörden.
Der Vorfall ereignete sich während eines planmäßigen Aufenthalts in der Dominikanischen Republik. Die Route des Schiffes war kurzfristig geändert worden, da sich ein Hurrikan Jamaika näherte. Das Ausflugsboot „Boca de Yuma I” wurde als Alternative zum geplanten Landgang angeboten.
Die Kreuzfahrt der Mein Schiff 1 wird fortgesetzt. Das Schiff bleibt bis zum 10. April 2026 in der Karibik, bevor die Transatlantikreise ins Mittelmeer beginnt.
Was ist mit dem Ausflugsboot von Mein Schiff 1 passiert?
- Der Katamaran „Boca de Yuma I” sank am 9. November 2025 in der Bucht von Samaná.
- Alle 55 Passagiere sowie die Besatzung wurden innerhalb von etwa 30 Minuten gerettet.
- Passagiere und Besatzung berichteten von einer Kollision mit einem Objekt im Wasser.
- Das Boot hatte eine Kapazität von 80 Personen und war nach ersten Erkenntnissen nicht überladen.
- TUI Cruises bestätigte die Kollision als Ursache in einer Stellungnahme.
- Die Wassertemperatur in der Bucht betrug zum Zeitpunkt des Unglücks 29 Grad Celsius.
- Die Kreuzfahrt wurde nach der Rückkehr aller Betroffenen fortgesetzt.
| Fakt | Details |
|---|---|
| Datum | 9. November 2025 |
| Ort | Bucht von Samaná, Dominikanische Republik |
| Reederei | TUI Cruises |
| Schiff | Mein Schiff 1 |
| Betroffene | 55 Passagiere |
| Opfer | Keine Todesopfer, keine schweren Verletzungen |
Wie viele Opfer gibt es und wie lief die Rettung ab?
Rettung ohne schwer Verletzte
Nach bisherigem Kenntnisstand gab es keine Todesopfer und keine schweren Verletzungen. Die 55 Passagiere sowie die Besatzung des Katamarans wurden unversehrt geborgen. Die lokalen Behörden – bestehend aus Küstenwache, Marine und weiteren Booten in der Nähe – leiteten die Rettungsaktion ein.
Die Passagiere trieben zum Zeitpunkt der Bergung mit Schwimmwesten im Wasser. Innerhalb von etwa 30 Minuten seien alle Betroffenen in Sicherheit gebracht worden, wie übereinstimmende Medienberichte zeigen.
Psychologische Betreuung an Bord
TUI Cruises richtete nach dem Vorfall eine psychologische Betreuung für die betroffenen Passagiere ein. Zusätzlich wurde eine weitere Psychologin an Bord eingeflogen, um die Betreuung sicherzustellen. Laut TUI Cruises reagierte die Crew professionell.
Frühe Medienberichte, die von Kindern an Bord des Ausflugsboots sprachen, erwiesen sich als falsch. Nach übereinstimmenden Informationen befanden sich keine Minderjährigen auf dem Katamaran.
Was ist die Ursache des Unglücks?
Kollision als wahrscheinliche Ursache
Passagiere und Besatzung des Katamarans berichteten übereinstimmend von einer Kollision mit einem Objekt im Wasser. Das Boot habe daraufhin Wasser aufgenommen, sei leckgeschlagen und schnell gesunken. TUI Cruises bestätigte diese Darstellung in einer Stellungnahme.
Das Boot „Boca de Yuma I” verfügte über eine Kapazität von 80 Personen. Nach aktuellem Kenntnisstand war der Katamaran nicht überladen. Die genaue Art des Objekts, mit dem das Boot kollidierte, wurde in den vorliegenden Quellen nicht näher spezifiziert.
Verantwortlicher Ausflugsanbieter
Der lokale Veranstalter des Ausflugs war CS Adventures SRL. Dies teilte TUI Cruises mit. Einige Medien hatten zunächst Embat Tours als Veranstalter genannt, was sich als ungenau erwies. TUI Cruises vermittelte den Ausflug und kooperiert regelmäßig mit dem Anbieter.
TUI Cruises untersucht den Vorfall gemeinsam mit dem Anbieter und den zuständigen Behörden. Nach Unternehmensangaben habe Sicherheit dabei höchste Priorität.
Zeitlinie und aktueller Stand des Vorfalls
- Sonntag, 9. November 2025: Die Mein Schiff 1 erreicht die Bucht von Samaná. Die Route wurde kurzfristig wegen eines Hurrikans in Jamaika geändert. Passagiere buchen einen Ausflug auf dem Katamaran „Boca de Yuma I”.
- Während des Ausflugs: Das Boot kollidiert mit einem Objekt im Wasser, nimmt Wasser auf und schlägt leck. Die Situation eskaliert schnell.
- Sofortige Alarmierung: Der Kapitän des Katamarans kontaktiert umgehend Kollegen und die Ausflugsagentur. Da kein Funkverkehr mit der Mein Schiff 1 bestand, informierten die lokalen Behörden das Kreuzfahrtschiff.
- Rettungseinsatz: Die lokale Marine, Küstenwache und weitere Boote in der Nähe greifen ein. Passagiere treiben mit Schwimmwesten im Wasser, Wassertemperatur 29 °C.
- Bergung: Alle 55 Passagiere und die Besatzung werden innerhalb von etwa 30 Minuten gerettet.
- Rückkehr: Alle Betroffenen kehren auf die Mein Schiff 1 zurück. Die Kreuzfahrt wird fortgesetzt.
Die Mein Schiff 1 bleibt bis zum 10. April 2026 in der Karibik. Anschließend ist eine Transatlantikreise ins Mittelmeer geplant, die unter anderem ein Rock-‘n’-Sail-Event mit Peter Maffay vom 8. bis 13. Mai 2026 umfasst. Mehr Informationen zu den geplanten Reisen der Mein Schiff 1 finden Sie in unserem Überblick.
Bestätigte Fakten und offene Fragen
| Bestätigte Informationen | Noch offene Fragen |
|---|---|
| Katamaran „Boca de Yuma I” gesunken | Genaues Ausmaß des Schadens am Boot |
| 55 Passagiere an Bord | Details zur Rettungsausrüstung an Bord |
| Kollision mit Objekt im Wasser | Art des Objekts, mit dem das Boot kollidierte |
| Keine Todesopfer oder schweren Verletzungen | Genauer Ablauf der Rettung aus Sicht der Betroffenen |
| TUI Cruises untersucht Vorfall | Ergebnis der internen Untersuchung |
| Keine Überladung (80 Personen Kapazität) | Zukünftige Sicherheitsmaßnahmen für Ausflüge |
Hintergrund und Einordnung des Vorfalls
TUI Cruises zählt zu den führenden Anbietern von Kreuzfahrten im deutschsprachigen Raum. Die Mein Schiff 1 gehört zur gleichnamigen Flotte des Unternehmens. Ausflüge über lokale Veranstalter sind bei Kreuzfahrten üblich und erweitern das Reiseangebot für Passagiere.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Ereignisse ein. Im März 2025 war ein Ausflugsboot der AIDAbella vor Cartagena gesunken. Auch dabei wurden alle Passagiere gerettet. Solche Vorfälle rufen regelmäßig Fragen zur Sicherheit von Landgängen und Ausflügen auf.
Quellenlage und Glaubwürdigkeit
TUI Cruises bestätigte die Kollision mit einem Objekt im Wasser als Ursache für das Sinken des Ausflugsbootes.
— Stellungnahme TUI Cruises
Die vorliegenden Informationen stammen aus mehreren unabhängigen Medienquellen. Berichte von Spiegel, n-tv und CruiseTricks stimmen in den Kernpunkten überein. Kleinere Abweichungen betreffen lediglich den Namen des Ausflugsanbieters und frühe Meldungen über Kinder an Bord.
Offizielle Stellen wie die dominikanische Marine oder TUI Cruises selbst haben bislang keine eigenen Pressemitteilungen mit weiteren Details veröffentlicht. Derzeit laufen die hausinternen Untersuchungen des Kreuzfahrtanbieters.
Zusammenfassung
Das Ausflugsboot der Mein Schiff 1 ist am 9. November 2025 in der Bucht von Samaná gesunken. Alle 55 Passagiere wurden innerhalb von etwa 30 Minuten gerettet. Kollision mit einem Objekt im Wasser gilt als Ursache. TUI Cruises untersucht den Vorfall.
Wie viele Menschen waren auf dem Ausflugsboot?
55 Passagiere befanden sich auf dem Katamaran. Das Boot hatte eine Kapazität von 80 Personen.
Gab es Tote oder Schwerverletzte?
Nein. Alle Passagiere und die Besatzung wurden unversehrt geborgen. Schwerverletzte wurden nicht gemeldet.
Was war die Ursache für das Sinken?
Das Boot kollidierte nach Zeugenaussagen mit einem Objekt im Wasser, nahm daraufhin Wasser auf und sank.
Wer war der Ausflugsanbieter?
Der lokale Veranstalter war CS Adventures SRL. TUI Cruises vermittelte den Ausflug.
Wie schnell erfolgte die Rettung?
Alle Betroffenen wurden innerhalb von etwa 30 Minuten durch die lokale Marine, Küstenwache und weitere Boote gerettet.
Wurden psychologische Hilfsmaßnahmen angeboten?
Ja. TUI Cruises richtete eine psychologische Betreuung ein und flog eine zusätzliche Psychologin an Bord ein.
Hat die Kreuzfahrt der Mein Schiff 1 fortgesetzt?
Ja. Nach der Rückkehr aller Betroffenen wurde die Kreuzfahrt planmäßig fortgesetzt.
Gibt es aktuelle Updates zum Vorfall?
In den vorliegenden Quellen sind keine neueren offiziellen Updates verfügbar. TUI Cruises untersucht den Vorfall weiterhin.